Social Queens Club Elite - Warum ich niemals dafür Werbung machen würde

Seien wir doch einmal ganz ehrlich: Der Social Queens Club Elite wäre für mich eine sehr gute Möglichkeit, Geld zu verdienen. Denn ich bin bereits 10 Jahre im Online Marketing tätig und weiß genau, wie man solche digitalen Coaching Produkte verkauft und gute finanzielle Erfahrungen damit macht - womit ich in diesem Bereich zu einem von tausend gehöre.

Doch ich habe mich gegen Werbung für den Social Queens Club Elite und auch für andere digitale Produkte entschieden, während es tausende dennoch tun. Warum habe ich das gemacht? Es ist eine ethische Frage und eine Frage, was die Zukunft von digitalen Produkten bringt.

Schauen wir uns das ganze einmal genauer an.

Fakt # 1: Mit digitalen Produkten machen die wenigsten positive Erfahrungen

Untersuchungen haben gezeigt, dass nur die wenigsten Menschen allein mit digitalen Produkten wie den Social Queens Club Elite langfristig erfolgreich werden - egal, wie gut diese aufgebaut sind. Im Schnitt werden bei digitalen Produkten höchstens 1-10% aller Menschen erfolgreich. Und wenn unrealistische Werbeversprechen getätigt werden, noch weniger. Der Hauptgrund dafür ist, dass viele Menschen in der Praxis individuelle Unterstützung brauchen – also direkte 1:1-Begleitung, persönliches Feedback und jemanden, der auf ihre konkrete Situation eingeht. Reine digitale Inhalte liefern zwar Wissen, ersetzen aber oft nicht die persönliche Betreuung, die für echte Umsetzung und nachhaltige Ergebnisse entscheidend ist.

Hinzu kommen psychologische Hindernisse, die den Fortschritt zusätzlich erschweren. Dazu gehören unter anderem Selbstzweifel, Überforderung, fehlende Verbindlichkeit, Angst vor Fehlern, fehlerhafte unbewusste Gedanken, kognitive Verzerrungen oder mangelnde Motivation im Alltag. Besonders das fehlende persönliche Gegenüber stellt einen Risikofaktor dar, da viele Menschen ohne direkte Unterstützung schneller aufgeben, Entscheidungen hinauszögern, falsche Entscheidungen aus dem Bauch heraus treffen oder Schwierigkeiten haben, konsequent dranzubleiben.

Fakt #2: Digitale Produkte lassen sich schwer verkaufen

Viele Nutzer digitaler Produkte, wie den Social Queens Club stellen fest, dass sich digitale Produkte ohne starke Vertrauensbasis oder persönliche Begleitung oft schwieriger verkaufen lassen als erwartet. Ein Grund dafür ist, dass Kunden bei rein digitalen Angeboten häufig skeptischer sind und den wahrgenommenen Mehrwert schwerer einschätzen können. Manche Unternehmen greifen deshalb auf aggressive oder psychologisch stark manipulative Verkaufstaktiken zurück, um kurzfristig höhere Verkaufszahlen zu erzielen. Langfristig führen jedoch transparente Kommunikation, echte Ergebnisse und persönliche Unterstützung meist zu nachhaltigerem Vertrauen und besseren Kundenbeziehungen. Außerdem ist es in Deutschland untersagt folgende Verkaufstechniken einzusetzen. Die Nutzung folgender Techniken kann zu Abmahnungen und rechtlichen Konsequenzen führen:

  • Fake-Countdowns
    Zeitdruck durch angeblich ablaufende Angebote („Nur heute“, „Angebot endet in 10 Minuten“), obwohl der Preis dauerhaft gleich bleibt.

  • Künstliche Verknappung
    Aussagen wie „Nur noch 2 Plätze frei“, obwohl unbegrenzt verkauft werden kann.

  • Irreführende Erfolgsversprechen
    Beispiele:

    • „Garantiert 10.000 € im Monat“

    • „Jeder kann damit passives Einkommen aufbauen!"

    • „100 % Erfolg ohne Risiko“
      Solche Aussagen können als irreführende Werbung gelten.

  • Manipulative Vorher-Nachher-Inszenierungen
    Übertriebene Erfolgsgeschichten oder Testimonials ohne Nachweis bzw. mit Schauspielern statt echten Kunden.

  • Versteckte Abomodelle
    Nutzer glauben, einen Einmalkauf zu tätigen, landen aber in einem automatisch verlängernden Abo.

  • Absichtlich komplizierte Kündigung
    Anmeldung in wenigen Sekunden, Kündigung jedoch nur über E-Mail, Support-Tickets oder versteckte Menüs.

  • Emotionale Angst-Trigger
    Aussagen wie:

    • „Wenn du jetzt nicht handelst, bleibst du erfolglos.“

    • „Nur Verlierer investieren nicht in sich selbst.“

    • „Wer das nicht kauft, sabotiert seine Zukunft.“

  • Fake-Social-Proof
    Gefälschte Bewertungen, erfundene Kundenanzahlen oder manipulierte Verkaufszahlen.

  • Upsell-Druck direkt nach dem Kauf
    Mehrere aggressive Zusatzangebote unmittelbar nach Zahlung („Wenn du jetzt nicht upgradest, wirst du scheitern“).

  • Dark Patterns im Checkout
    Vorangekreuzte Zusatzleistungen, versteckte Gebühren oder Buttons, die absichtlich verwirrend gestaltet sind.

In Deutschland können solche Methoden gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG), Verbraucherrechte oder Transparenzpflichten verstoßen – insbesondere wenn Kunden getäuscht, unter Druck gesetzt oder bewusst manipuliert werden.

Fakt #3: Was Menschen wirklich benötigen

Viele digitale Produkte werden heute vor allem über starke Emotionen verkauft – etwa durch Angst, Druck, künstliche Verknappung oder das Versprechen eines schnellen Erfolgs. Häufig entsteht dabei der Eindruck, dass ein einzelner Online-Kurs, ein E-Book oder ein Mitgliederbereich wie der Social Queens Club Elite ausreiche, um komplexe persönliche oder berufliche Probleme dauerhaft zu lösen. In der Praxis zeigt sich jedoch oft, dass reine Informationsprodukte für viele Menschen nicht ausreichen.

Die meisten Menschen scheitern nicht daran, dass ihnen Informationen fehlen. Wissen ist heute nahezu überall kostenlos oder günstig verfügbar. Die eigentliche Herausforderung liegt häufig in der Umsetzung: mangelnde Struktur, Unsicherheit, Selbstzweifel, fehlende Klarheit, Überforderung oder Schwierigkeiten, langfristig konsequent dranzubleiben. Genau an diesem Punkt stoßen rein digitale Produkte oft an ihre Grenzen.

Deshalb benötigen viele Menschen in Wirklichkeit keine weiteren digitalen Inhalte, die emotional vermarktet werden, sondern professionelle 1:1-Unterstützung durch erfahrene Personen, die individuell auf ihre Situation eingehen können. Persönliche Begleitung ermöglicht direkte Rückfragen, ehrliches Feedback, Anpassungen an die konkrete Lebenssituation und Unterstützung bei psychologischen Hindernissen, die sich nicht durch standardisierte Videos oder PDFs lösen lassen.

Besonders bei Themen wie Karriere, Selbstständigkeit, Gesundheit, persönlicher Entwicklung oder finanziellen Entscheidungen spielt der menschliche Faktor eine entscheidende Rolle. Menschen profitieren häufig deutlich stärker von echter Betreuung, Verantwortung, zwischenmenschlicher Unterstützung und individuell abgestimmter Hilfe als von rein digitalen Massenprodukten.

Was wirklich funktioniert, um ethisch korrekt passives Einkommen aufzubauen:

Network Marketing kann für manche Menschen eine Möglichkeit sein, sich ein zusätzliches oder langfristig teilweise passives Einkommen aufzubauen – allerdings hängt der Erfolg stark vom jeweiligen Unternehmen, dem Geschäftsmodell und der eigenen Arbeitsweise ab.

Seriös betriebenes Network Marketing basiert idealerweise auf echten Produkten oder Dienstleistungen, die einen realen Nutzen bieten und unabhängig vom Vergütungsmodell nachgefragt werden. Der langfristige Gedanke besteht darin, ein Vertriebsnetzwerk aufzubauen, bei dem wiederkehrende Umsätze entstehen können. Dadurch kann sich mit der Zeit ein skalierbares Einkommen entwickeln, das nicht mehr ausschließlich an die eigene Arbeitszeit gekoppelt ist.

Im Vergleich zu vielen rein digitalen Produkten kann persönliches Empfehlungsmarketing für manche Menschen attraktiver wirken, weil dabei häufig direkter Kontakt, persönliche Betreuung und langfristige Kundenbeziehungen im Vordergrund stehen. Besonders Menschen, die gerne mit anderen arbeiten, Communities aufbauen oder individuell unterstützen, sehen darin oft Vorteile. Mehr dazu hier und auf meinem Blog.

Fazit - Warum ich niemals für den Social Queens Club Werbung machen würde

Ich habe mich aus genau 3 Punkten dagegen entscheiden, Geld durch den Social Queens Club zu beziehen. Dazu gehören, dass sich digitale Produkte, sofern man ethisch vorgeht, sich schlecht verkaufen lassen, digitale Produkte nur die wenigsten erfolgreich machen und Menschen in Wahrheit 1 zu 1 Hilfe benötigen und keine Anleitungen oder Informationen. Weiterhin muss man sagen, dass sich digitale Produkte, wie der Social Queens Club Elite sich immer schlechter verkaufen lassen, weil immer mehr Menschen genau diese Punkte oben checken, gerade den, dass die nicht immer wieder einen neuen Kurs wie den Social Queens Club Elite benötigen, um gute Erfahrungen im beruflichen Leben zu machen.


ÜBER DEN AUTOR

Autor

Sascha Hönisch

Sascha ist Experte für Online-Marketing und Network-Marketing. Auf diesen Blog gibt er Tipps zum Thema Network Marketing und stellt seine MLM/Network-Marketing Firma vor, mit der schon sehr viele Menschen dauerhaft und seriös finanziell frei geworden sind.

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